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An seiner Sitzung vom 1. April 2026 hat der Bundesrat beschlossen, die Reform der Wohneigentumsbesteuerung auf den 1. Januar 2029 in Kraft zu setzen. Damit entfällt auf selbstgenutztem Wohneigentum die Besteuerung des Eigenmietwerts. Gleichzeitig können die Kantone zur finanziellen Kompensation eine Objektsteuer auf Zweitliegenschaften einführen. Im September 2025 haben Volk und Stände den Bundesbeschluss über...

Das kantonale Steueramt Solothurn hat die Abteilung Natürliche Personen neu organisiert. Die bisherige regionale Gliederung wurde per Anfang April durch eine fachlich ausgerichtete Struktur abgelöst. Die vier Standorte Solothurn, Balsthal, Olten und Dornach bleiben erhalten. Hintergrund: Bis Ende März 2026 waren die vier regionalen Veranlagungsbehörden in Solothurn, Balsthal, Olten und Dornach jeweils für die Steuerdossiers...

Am 30. November 2025 stimmte die Schweizer Bevölkerung über die sogenannte Erbschaftssteuer-Initiative (Initiative für eine Zukunft) der JUSO ab. Die Vorlage sah vor, eine nationale Erbschafts- und Schenkungssteuer einzuführen, die ab einem Freibetrag von 50 Millionen Franken greifen sollte. Auf Beträge darüber wäre ein Steuersatz von 50 Prozent angewendet worden. Die Einnahmen sollten für Klimaschutzmassnahmen...

Die Unternehmenssteuerreformen von 2009 und 2020 haben Dividenden steuerlich attraktiver gemacht. Im Gegensatz zu Löhnen unterliegen Dividenden einer Teilbesteuerung und sind nicht sozialversicherungspflichtig. Unternehmensinhaber/innen, die auch im eigenen Betrieb mitarbeiten, erhalten häufig neben der Entschädigung als Arbeitnehmer eine Dividende ausbezahlt. Dies führt mutmasslich zu geringeren Einnahmen bei der AHV. Der Bundesrat hat am 15. Oktober...

Künftig entfällt gemäss dem Bundesgesetz über den Systemwechsel bei der Wohneigentumsbesteuerung vom 20. Dezember 2024 für Eigentümerinnen und Eigentümer selbstbewohnter Liegenschaften die Pflicht, den sogenannten Eigenmietwert als Einkommen zu versteuern. Gleichzeitig können Schuldzinsen und die Kosten für den Liegenschaftsunterhalt nicht mehr vom Einkommen abgezogen werden, mit folgender Relativierung betreffend Schuldzinsen: Schuldzinsen können nur noch im...

Der Pauschalabzug für Berufskosten umfasst sämtliche Aufwendungen, die für die Ausübung des Berufs notwendig sind. Dazu gehören unter anderem die Kosten für Berufswerkzeuge wie Computer und Software, für Fachliteratur, Berufskleider, besonderen Kleiderverschleiss, Gewerkschaftsbeiträge, Mehrauslagen bei Schwerarbeit sowie die Kosten eines privaten Arbeitszimmers. Der Abzug kann auch dann geltend gemacht werden, wenn jemand arbeitslos ist. Er...

Am 28. September 2025 wird in der Schweiz über die Reform der Wohneigentumsbesteuerung abgestimmt. Die Reform beinhaltet einerseits eine Verfassungsänderung, welche eine kantonale Liegenschaftssteuer auf selbstgenutzte Zweitliegenschaften ermöglicht. Zudem beinhaltet die Reform eine Gesetzesänderung, welche besagt, dass der Eigenmietwert abgeschafft wird und die Steuerabzüge auf Liegenschaften stark reduziert werden. Die Annahme der Reform würde unter...

Im Rahmen des Entlastungspakets 27 beabsichtigt der Bundesrat, die Besteuerung von Kapitalleistungen aus der Vorsorge anzupassen. Grundsätzlich können Vorsorgeleistungen entweder als laufende Rentenzahlungen oder als einmalige Kapitalauszahlung erfolgen. Renten werden gemeinsam mit dem übrigen Einkommen besteuert. Kapitalleistungen aus Vorsorge sowie Leistungen bei Todesfall oder bleibender gesundheitlicher Beeinträchtigung unterliegen hingegen einer separaten Besteuerung. Bislang erfolgt die...

Die Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV hat die Quellensteuertarife für das Jahr 2025 publiziert. Die Quellensteuer wird in der Schweiz direkt vom Einkommen ausländischer Arbeitnehmenden abgezogen sofern diese keinen steuerrechtlichen Wohnsitz in der Schweiz haben (Grenzgängerinnen und Grenzgänger) oder ohne Niederlassungsbewilligung (Ausweis C) in der Schweiz wohnen. Arbeitgebende überweisen die Quellensteuer der kantonalen Steuerbehörde. Quelle: ESTV Für die...

Der Regierungsrat des Kanton Solothurns hat beschlossen, dass die Steuererklärung künftig nicht mehr auf Papier versendet werden soll. Dadurch werden Einsparungen im Druck- und im Scanprozess möglich. Die Umstellung soll schrittweise über die nächsten Jahre erfolgen. Beim Versand der Steuererklärung 2024 wurde der erste Schritt umgesetzt: Die Steuerpflichtigen erhalten keine vorgedruckten Fristenkarten mehr. Diese wird...

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